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15.05.2026 - Abschied đź’›

  • vor 3 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Dieses Wort habe ich gar nicht gerne. Auch wenn ich das grosse Privileg habe, von Tansania aus arbeiten zu können und drei- bis viermal pro Jahr vor Ort zu sein – selbstverständlich immer auf eigene Kosten – fällt es mir jedes Mal schwer, mich zu verabschieden.


Wenn die Zeit des Abschieds näher rückt, werden die Gefühle besonders intensiv. Als mein Bruder, der ebenfalls im Vorstand unseres Vereins tätig ist, und mein Mami nach Hause reisten, wurden sie mit liebevollen Geschenken überrascht 🥰 Es berührt mich immer wieder, wenn sich unsere Mamas solche Gesten überlegen und uns damit überraschen. Dann steigen mir oft Freudentränen in die Augen. Gleichzeitig sehe ich, wie glücklich und erfüllt sie in ihrer Arbeit mit den Kindern sind – das ist wunderschön mitzuerleben.



Ein letzter gemeinsamer Abend

Das letzte Abendessen vor meiner Abreise geniesse ich jeweils ganz besonders. Diese gemeinsamen Momente sind kostbar. Und auch wenn ich es schon einige Male erwähnt habe: Ich bin jedes Mal tief beeindruckt, wie ruhig hier so viele Kinder gemeinsam essen. Insgesamt leben aktuell 45 Kinder bei uns, drei weitere besuchen ein Internat – und trotzdem herrscht beim Essen eine Ruhe, die man kaum glauben würde. Für mich ist das jedes Mal aufs Neue ein Zeichen von Geborgenheit, Struktur und gegenseitigem Respekt.


Bis zum nächsten Wiedersehen

Ein Abschied fällt nie leicht. Doch ich weiss auch: Es ist kein endgültiges Tschüss, sondern nur ein Abschied auf Zeit. Und bis zum nächsten Wiedersehen bleiben mir die Kinder ganz fest im Herzen.

 
 
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