18.10.2026 - Besuch bei unserem ältesten Jungen
Unser ältester Junge ist seit Juni im Internat und wir haben die Gelegenheit genutzt, ihn dort zu besuchen.
Die Schule befindet sich im Ngorongoro-Naturschutzgebiet auf über 2000 Metern über Meer. Wir hatten das Glück, die Gegend an einem wunderschönen Tag zu erleben. An windigen Tagen kann es dort aber sehr trist aussehen und wahnsinnig kalt werden.
Auf dem Weg dorthin haben wir Zebras und Giraffen gesehen. Paviane haben uns den Weg versperrt, und natürlich sind uns auch viele Massai mit ihren Kuh-, Schaf- und Ziegenherden begegnet.
Eine Schule mit vielen Jugendlichen
Die Schule besuchen zurzeit rund 1'600 Jugendliche, rund 900 davon sind Jungs. Für sie sind gerade einmal 25 Lehrpersonen und 10 Praktikantinnen und Praktikanten zuständig …
Schulbeginn um 04:00 Uhr morgens! ⏰
Einige Klassen befinden sich bereits in der Prüfungszeit. Der Staat hat die Prüfungen kurzerhand um rund einen Monat vorverschoben. Damit sich die Jugendlichen gut darauf vorbereiten können, müssen sie nun bereits um 04:00 Uhr morgens die Schulbank drücken.
Damit es für alle gleich fair ist, hat die Schulleitung entschieden, dass gleich alle knapp 1'600 Schülerinnen und Schüler um 04:00 Uhr mit der Schule beginnen.
Ich habe nachgefragt, ob es wenigstens eine Mittagspause gibt, in der sich die Jugendlichen hinlegen oder etwas ausruhen können. Doch das wurde verneint. Die Begründung: Es sei ja nur noch ein Monat, und das würden die Jugendlichen schon durchhalten müssen. Einmal mehr stelle ich fest, dass so etwas bei uns in der Schweiz absolut nicht möglich wäre!
Wir hoffen sehr, dass sich unser Junge im Internat weiterhin gut einlebt, die Prüfungen erfolgreich besteht und sich dort wohlfühlt. Nachfolgend einige Eindrücke des Besuchs:





